Die Sonne strahlte vom Himmel und beobachtete die Welt unter sich. Sie sah, wie die kleine Raupe Memi langsam über ein Bennnesselblatt kroch, in das sie genüsslich ein Loch nach dem anderen knabberte. Bis hin in die Spitze kroch sie, so dass das Blatt gefährlich wippte, sich dem Boden näherte und wieder hoch schwang. Ihr dichtes Borstenfell jedoch hielt sie auf dem Untergrund fest. Dann drehte sie um, machte sich gemächlich auf den Rückweg, fraß unentwegt weiter und hinterließ ihre Löcherstraßen.

Die Sonne kitzelte ihr Gesicht und fragte erstaunt: „Was machst du denn nur, Memi? Merkst du nicht, dass du sehr gefährlich lebst? Memi prahlte überheblich: „Ich doch nicht! Ich lebe gesund und ernähre mich von frischen, saftigen Blättern.“ 

Da verzog sich die Sonne kopfschüttelnd hinter den Wolken.

Nach einiger Zeit kam sie wieder hervor und entdeckte die Puppe Mumi, die am Brennnesselblatt hing und sich vom Wind sanft hin und her schaukeln ließ. Vorsichtig berührte sie mit ihren Strahlen Mumis Kokon und fragte besorgt: „Was machst du denn nur, Mumi? Merkst du denn nicht, dass du sehr gefährlich lebst?“ „Ich doch nicht“, erwiderte Mumi schläfrig. „Ich lebe gesund und entspanne mich“. 

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Memi, Mumi und Mimi