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Lili war eine winzig kleine, wunderschöne Fee, die immer auf weißen Blumen saß, weil sie dort unsichtbar war. Wenn sie unerkannt bleiben wollte, sprang sie von einer weißen  Blüte zur anderen und legte dabei viele Kilometer zurück. Sie war eine gute Fee, und so lange niemand sie sah, konnte sie zaubern und vielen Menschen helfen.                                  Eines Tages, sie war gerade erst hundert Jahre alt, kam ein böser Drache, der mit seinem Feueratem alle Blumen anfauchte und rot färbte. Was sollte Lili nun tun? Ihre Zauberkräfte waren dahin, weil sie nun erkannt wurde. Sie hockte sich an den Wegesrand und weinte bitterlich.                             Da kam Lena vorbei, die ein Kleid trug, das über und über mit weißen Gänseblümchen bedruckt war. Durch ihre tränennassen Augen sah Lili das Mädchen auf sich zu kommen und je mehr es sich näherte, desto zuversichtlicher wurde die kleine Fee. Sie sprang auf Lena zu und rief: „Hallo Lena, in deinem Kleid ist ein großer Riss, weil du auf Bäume geklettert bist. Jetzt hast du Angst, nach Hause zu gehen!“ Erstaunt blickte Lena auf:                                                                                                       “Woher weißt du das, du kleines Ding?“ „Ich bin die Blumenfee und kann zaubern“, erwiderte Lili. „Wenn du mich mitnimmst und für immer auf deinem Kleid wohnen lässt, werde ich dir helfen.“ „Mein Kleid hat einen Riss, den wirst auch du nicht richten können. Aber komm nur mit, wenn es dich glücklich macht und dir hilft!“       

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Lili, die Blumenfee