Ritter Adalberts Sohn Karl ist Knappe geworden und nimmt heute zum ersten Mal an einem Turnier teil. Seine Schwester Burghilde sitzt mit der Mutter und den anderen Gästen auf der Tribüne und schaut zu.

Plötzlich startet Adalberts Gegner Sehtaurus. Seine Lanze ist genau auf Adalbert gerichtet. Sehtaurus macht einen Frühstart und sein Pferd läuft so schnell auf Adalbert zu, dass dieser nicht mehr reagieren kann. Sehtaurus schubst seinen Gegner mit der Lanze vom Pferd. Die Zuschauer sehen erschreckt, dass Adalbert verwundet am Boden liegt. Seine Lanze fällt neben ihn und zerbricht. Eine Stimme ertönt: „Adalbert ist verwundet, so muss sein Sohn Karl antreten, auch wenn er den Ritterschlag noch nicht bekommen hat“.
Karl muss es versuchen! Er geht in den Ankleideraum. Da fällt ihm ein, dass er keine Lanze mehr hat, da sie zerbrochen ist. Langsam guckt er sich um. Der Raum ist leer, nur Rüstungen sind da und ein Tisch, auf dem Essen steht. Ein Licht geht ihm auf! Er hat die Lösung.
Als er vor dem Zelt erscheint, ist er schon in voller Rüstung. Er setzt sich auf sein Pferd. Der Gong erschallt, schon reiten die beiden Gegner aufeinander zu. Bevor Sehtaurus zustoßen kann, streut Karl Pfeffer vor die Nase des gegnerischen Pferdes. Es buckelt und Sehtaurus stürzt.
Die Leute jubeln, denn Karl ist ohne Lanze Sieger geworden.                                                                                       

Franca D’allo

Die Lösung